Info zu aktuellen Covid-19 Regelungen

Ein paar Gedanken des stellvertretenden Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates zur aktuellen Situation:

Liebe Pfarrgemeinde!
Das Corona-Virus hält uns auf Trab. Viele uns vertraute und lieb gewonnenen Gepflogenheiten und Feiern sind nur unter strengen Auflagen oder gar nicht möglich. Die Unsicherheit, wie es weitergehen wird, quält uns. Die Feiern Erntedank, Erstkommunionen, Firmung, Primiz etc. werden in diesem Jahr ganz anders gefeiert als wir es gewohnt sind.
Für uns als christliche Gemeinschaft stellen sich viele Fragen:
Warum lässt Gott das zu? Wann werden wir wieder unserem gewohnten Alltag nachgehen können? Wie gehen wir mit der Krise um?
Welche Verantwortung tragen wir bei unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen? Viele Fragen und nur wenige Antworten.
Andererseits hinterfragt die Krise auch unseren Lebensstil: Was brauchen wir wirklich? Was ist das Wesentliche und Wichtige in unserem Leben? Wir lernen wieder Begegnung und Kommunikation zu schätzen, wenn wir gezwungen sind auf sie zu verzichten oder uns nur „digital“ zu treffen. Wir sind gezwungen uns auf das Wesentliche zu beschränken und lernen wieder unnötigen Ballast abzuwerfen.

Als Christinnen und Christen sind für uns nach meiner Meinung dabei zwei Dinge ganz wichtig: Zuversicht und Hoffnung.
Zuversicht aus unserem Glauben heraus, dass wir nach jedem Karfreitag auch einen Ostermorgen erleben dürfen. Eine Zuversicht darauf, dass wir in Gottes guten Händen geborgen sind und nie tiefer als in diese fallen können.
Darauf setzen wir unsere Hoffnung. Paulus sagt uns in der Heiligen Schrift: Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen. (Röm 5,5). Als Christinen und Christen sind wir hoffnungsvolle Optimisten. Auch wenn so vieles anders ist in unserem derzeitigen Leben, lädt uns unser Glaube dazu ein, die vielen positiven Dinge in unserem Leben zu sehen – und nicht nur das, was uns fehlt und abgeht.

Wir werden diese Herausforderung gemeinsam gut meistern, wenn wir aus Nächstenliebe heraus aufeinander Acht geben, wenn wir uns die Zuversicht und die Hoffnung bewahren und uns nicht anstecken lassen vom Lamentieren, was alles nicht möglich ist.

In diesem Sinn: Bleiben Sie gesund –und bewahren Sie sich Zuversicht und Hoffnung.

Mag. Dr. Johannes Kritzl, stv. Vors. des. PGR